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Was ist Sexsucht?
In der aktuellen medizinischen Terminologie handelt es sich dabei um eine Störung der sexuellen Impulskontrolle oder Hypophilie, eine Form zwanghaften Sexualverhaltens. Einige Wissenschaftler verwenden lieber die Begriffe „Störung der Sexualtriebkontrolle“ und „zwanghaftes Sexualverhalten“.
Tatsächlich beschäftigten sich Psychopathologie und Psychologie bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Sexsuchtforschung. Die Amerikanische Psychologische Vereinigung (APA) hat Sexsucht bislang nicht als definierte, verschreibungspflichtige und behandelbare psychische Störung anerkannt.
Woher wissen Sie, dass Sie sexsüchtig sind?
Viele Menschen sind sex- und liebessüchtig. Wir können dies anhand der folgenden Inhalte beurteilen. Es gibt im Allgemeinen zwei Stadien der Sexsucht:
- Stufe 1: Geben Sie sich den Gedanken, Gefühlen und Verhaltensweisen der Sexsucht hin.
- Stufe 2: Der Schmerz überwiegt das Vergnügen. Scham, Schuld und Frustration überwiegen den Genuss.
Einige Wissenschaftler verwarfen diese beiden Phasen später mit der Begründung, dass es sich bei der ersten Phase lediglich um sexuelle Aktivität handele und nicht um Sexsucht oder Kontrollstörung.
Man könnte meinen, ein Sexsüchtiger müsste ständig den Sexualpartner wechseln oder sogar mit mehreren Partnern gleichzeitig sexuelle Beziehungen unterhalten, doch manche lösen ihre Probleme durch Masturbation.
Wenn die Sexsucht jedoch ein bestimmtes Ausmaß erreicht, kann Masturbation allein die Bedürfnisse nicht mehr befriedigen.

Daher wird das Problem der Sexsucht nicht nur durch die Anzahl der Geschlechtsverkehrhandlungen und die Anzahl der Sexualpartner bestimmt, sondern auch dadurch, ob es sich um ein zwanghaftes Verhalten gegenüber sich selbst handelt.
Tatsächlich ist Sex wie Essen und Wassertrinken. Ein Sexsüchtiger ist wie jemand, der große Mengen Nahrung zu sich nimmt. Er isst möglicherweise immer nur weißen Reis oder auch andere Nahrungsmittel. Allerdings essen wir selten wieder, wenn wir genug haben, und Sexsüchtige können nicht anders, als ihren Mund vollzustopfen.
Sexsüchtigen gehen von Zeit zu Zeit möglicherweise alle möglichen sexuellen Gedanken durch den Kopf, sei es in einem Meeting bei der Arbeit oder auf einer Party mit Freunden. Sex an sich soll den Menschen eine Art Vergnügen bereiten, aber Sexsucht macht sie zu Sklaven des Sex.
Was verursacht Sexsucht?
Es wird allgemein angenommen, dass Sexsucht durch psychologische, physische, familiäre oder soziale Faktoren verursacht wird. Physiologische Faktoren werden im Allgemeinen durch endokrine Erkrankungen oder Medikamente verursacht.

Der wissenschaftliche Konsens besteht darin, dass Sexsucht die Suche einer unsicheren Person nach Stimulation und Bestätigung ihres eigenen Wertes (nicht absolut) ist. Tatsächlich aber kann die sogenannte Sexsucht neben physiologischen Drogenfaktoren auch mit Kindheitserlebnissen oder plötzlichen Veränderungen zusammenhängen.
Marty Klein, ein amerikanischer Sexualtherapeut und Eheberater, sagte: „Ich würde Sexsucht nicht so leicht diagnostizieren. Menschen mit diesen Neigungen kämpfen im Grunde gleichzeitig mit anderen psychischen Problemen: Zwangsstörungen, Impulsivität, Zwangsstörungen, Bipolare Störung, Borderline-Persönlichkeitsstörung oder Posttraumatische Belastungsstörung.“
Sind Sexsüchtige gefährlich?
Tatsächlich sind die meisten Gefahren, die Sexsüchtige verursachen, sie selbst. Sie beeinträchtigen ihr Leben und ihren Geisteszustand, wie oben beschrieben. Sexsüchtige werden jedoch häufiger zu Sexualstraftätern.

Wie kann man Sexsucht überwinden?
Zunächst sollten wir die Ursache der Sexsucht herausfinden. Handelt es sich um eine endokrine Erkrankung, sollten wir rechtzeitig einen Arzt aufsuchen, um die Grundursache der Sexsucht zu beseitigen.
Wenn eine psychische Störung die Ursache ist, suchen Sie die Hilfe eines Psychologen auf. Viele Patienten mit Sexsucht leiden unter Angst- oder Zwangsstörungen, daher kann eine aktive Behandlung dieser psychischen Störungen den Grad der Sexsucht verringern.
Den psychischen Stress, den die moderne Gesellschaft mit sich bringt, können Sie durch geeignete Übungen abbauen, zum Beispiel durch Laufen, Radfahren und Fitness.
Sexsüchtige neigen auch dazu, das andere Geschlecht aufzusuchen, um ihre sexuellen Wünsche zu befriedigen. Der Kauf einer Sexpuppe ist also eine weitere Lösung, die als alternativer Partner zur Befriedigung ihres Verlangens eingesetzt werden können.
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